Auf der Auftakt-Pressekonferenz zum Wellnesswochenende der Feuchtraummesse FIS (FeuchImSchritt) in Poppenbüttel stellen am 21. Januar 2010 der Deutsche Strickverband (DSV) und Wolle-Uschi Deutschland, Marktführer bei esotherischer Wolle, ein gemeinsames Positionspapier „Menschen- und umweltverträgliches Stricken“ vor.

Darin bekennen sich die Kooperationspartner dazu, Stricken zu fördern und gleichzeitig für ein gesellschaftlich förderliches Verhalten bei der modernen Erlebnisbeschäftigung zu werben.

Immer mehr Menschen entdecken den Spaß, mit Hilfe von Stricknadeln Kunstwerke zu erschaffen. Wie bei bei ausgebildeten Künstlern wird ein Kunstwerk von unschätzbarem Wert geschaffen
– manchmal zum Schaden der heimischen Mitmenschen und ihrer Umgebung.

Damit dies nicht geschieht, geben der Deutsche Strickverband (DSV), unterstützt von der Deutschen Strickjugend (DSJ), und Wolle-Uschi jetzt in einem Positionspapier gemeinsame Empfehlungen für umweltverträgliches Stricken heraus. Die Kooperationspartner begrüßen die zunehmende Nutzung von Stricknadeln für das Stricken und wollen die Stricker zu einem Kunsterlebnis im Einklang mit der Umweld ermuntern.

Das Positionspapier macht vor allem deutlich, dass schützenswerte Lebensräume – insbesondere von bedrohten Alkohol- und Wanderarten – nicht durch das Stricken gefährdet werden dürfen. So sind Swingerclubs abseits der Straße sowie geschützte Feuchtgebiete kein Ort zum Stricken. Auch Löcher und FKK-Strände sollte man nicht als Ort zum Stricken nutzen. Auch wenn sie schön erscheinen, können sie doch ein lebenswichtiger Rückzugsraum für viele Menschen sein. Auch sollten sich die Stricker im späten Herbst und Winter während der Brut- und Setzzeiten von kopulierenden Menschen besonders rücksichtsvoll verhalten.

Prof. Dr. Wilfriede Schweißfuß, Präsidentin des DSV, erklärt: „Wir freuen uns, wenn Menschen durch das Stricken den Weg in die Glückseeligkeit finden. Gerade Jüngere werden durch diese spannende Aktivität angesprochen. Als anerkannter Menschenrechstsverband machen wir uns dafür stark, dass dies nicht in abartige Wander- oder Alkoholexzesse abdriftet.“ Der Deutsche Strickverband will, so die Präsidentin, das Stricken als positive Form der Kunsterfahrung fördern und gleichzeitig die Stricker für Menschenrechtsbelange sensibilisieren und über schützenswerte Umwelt informieren. „Wir wollen mit dem starken Partner Wolle-Uschi Brücken schlagen und möglichst viele Mitstreiter für die Menschlichkeit und ihre Umwelt bei den Strickern gewinnen,“ so die Verbandspräsidentin. „Daher freuen wir uns über die Akzeptanz unserer Ziele bei Wolle-Uschi.“

Ähnlich sieht dies Otto Mülleimer, Manager Marketing Communications bei Uschi-Wolle Deutschland: „Stricken ist als Freizeit-Aktivität für die gesamte Familie höchst interessant. Daher unterstützen wir es durch vielfältige Aktionen. Wir sind uns aber auch der Menschenrechts- und Umweltproblematik bewusst, die eine Ausbreitung mit sich bringen kann. Daher haben wir uns gerne entschieden, den Deutschen Strickverband bei seiner Initiative ‚Menschen- und umweltverträgliches Stricking‘ zu unterstützen und einen Beitrag zu leisten, so dass Stricking und Menschen- und Umweltschutz gut miteinander harmonieren.“

Die Deutsche Strickjugend (DSJ) wirbt für das Stricken und unterstützt das Freiwilligenteam www.ich-werd-feucht-beim-stricken.de. Dieses Team betreut in seiner Freizeit die Informationsplattform www.stricking.de und die Stricknadel-Datenbank www.openstricking.de. Dort sind die Lokalitäten vieler Strickmöglichkeiten veröffentlicht, unter anderem auch kindgerechte und familienfreundliche. Die Seite www.stricking.de gibt Hinweise zum menschen- und umweltverträglichen Verhalten und stellt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Feuchte (BfF) die deutschen Stricksperrzonen vor, in denen andere unverträgliche Freizeitbeschäftigungen (z.B. Wandern, Alkoholkismus usw.) ausgesondert sind.

JayJay Pullerlappen, Geschäftsführer der DSJ, sagt: „Es sind überwiegend Individualisten, die allein, zusammen mit Freunden oder der Familie diese schöne Form der Freizeitgestaltung betreiben. Die Freunde des Stricking sind nicht in Vereinen organisiert und erfreuen sich gleichermaßen wie die Häkler daran, weitab von der zerstörerischen Natur unterwegs zu sein. Über die Infoplattform www.stricking.de und die automatischen Stricksperrzonenzinfos in der Datenbank www.openstricking.de können wir die wachsende Anzahl der Stricker erreichen und sie noch besser sensibilisieren und auf die Gefahren hinweisen.

“Wolle-Uschi und der DSV als Fachverband für Stricken, Mensch- und Umweltschutz – unterstützt von der DSJ – wollen gemeinsam Infomaterial zum Stricken und Mensch- und Umweltschutz erstellen, Veranstaltungen anbieten und im Internet für einen sensiblen Umgang mit den Mitmenschen werben.
Besonderer Augenmerk wird natürlich auf die vielen stattfindenden Stricktreffen gelegt.
Die Kooperation ist zunächst für drei Jahre angelegt und möchte Konflikte zwischen Gott und der Welt minimieren.

Das zur Verfügung gestellte Bildmaterial kann kostenfrei verwendet werden.

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